
Besser als eine Zusammenfassung
Zusammenfassung von Wie soll ich leben?
oder Das Leben Montaignes in einer Frage und zwanzig Antworten
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Wie soll ich leben? von Sarah Bakewell untersucht das Leben und Denken des großen Philosophen Michel de Montaigne. Sie verwebt biografische Details mit einer tiefen Auseinandersetzung seiner Essays und lädt uns ein, über unser eigenes Leben nachzudenken.
Wie soll ich leben?
in 6 Kernaussagen verstehen
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Kernaussagen in Wie soll ich leben?
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Kernaussage 1 von 6
Eine morbide Obsession
Von außen betrachtet, hatte Michel de Montaigne ein gutes Leben. Er wurde 1533 als Adliger in eine wohlhabende Familie geboren, hatte eine behütete Kindheit, genoss eine klassische Bildung in allen damals relevanten Disziplinen und startete mit 24 Jahren eine erfolgreiche Karriere im Rechtswesen und in der Politik. Die nächsten 13 Jahre arbeitete er als Magistrat in Bordeaux im Südwesten Frankreichs.
Nebenbei erbte er auch ein profitables Weinbauunternehmen, ein großes Schloss und ein ausgedehntes Landgut voller Weinberge etwa 45 Kilometer vor Bordeaux. So konnte er sich eine Art Doppelleben leisten: Er pendelte zwischen dem öffentlichen Dienst in der pulsierenden Großstadt und dem Weinbau auf dem idyllischen Landgut.
Naja, fast. Denn wie er selbst freimütig gestand, war er unfähig, das Anwesen zu verwalten, und vernachlässigte seine Pflichten. Um ihnen zu entfliehen, ritt er oft aus. Die restliche Zeit verbrachte er mit Besuchen bei Nachbarn, in heiterer Gesellschaft oder mit der Lektüre klassischer Werke antiker griechischer und römischer Historiker, Dichter und Philosophen.
Genau hier begann das Problem. All diese antiken Denker schrieben ständig über den Tod. Und auch der junge Montaigne war zunehmend von diesem Thema besessen.
Diese Obsession vertiefte sich in seinen Dreißigern, als immer mehr geliebte Menschen in seinem Umfeld starben. Zuerst fiel sein bester Freund der Pest zum Opfer. Dann erlag sein Vater Komplikationen, die vermutlich durch einen Nierenstein entstanden waren. Als Nächstes kam sein jüngerer Bruder ums Leben, nachdem er beim Spiel „Jeu de Paume“ – dem Renaissance-Vorgänger des heutigen Tennissports – einen Ball an den Kopf bekommen hatte. Und schließlich starb auch noch sein erstes Kind, als es gerade einmal zwei Monate alt war.
Ohnehin war der Tod zu jener Zeit allgegenwärtig. Die Menschen wurden durch die verschiedensten Umstände dahingerafft: Hungersnot, Bürgerkrieg, Hexenprozesse, Pocken – die Liste ließe sich weiter fortsetzen. Der Tod lauerte überall und konnte jederzeit zuschlagen. Wie sollte Montaigne da nicht über die Flüchtigkeit des Lebens grübeln? Und wenn er nur dieses eine finstere Thema im Kopf hatte, wie sollte er dann das Leben genießen? Der Gedanke an den Tod verdarb alles. Und es gab keine Möglichkeit, ihm zu entkommen.
So dachte Montaigne jedenfalls. Aber dann geschah etwas, was seine Einstellung zum Tod für immer verändern und ihm ein zweites Leben schenken sollte.
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Worum geht es in Wie soll ich leben??
In Wie soll ich leben? (2012) geht es um zweierlei: Einerseits findest du darin die Biografie des Renaissance-Schriftstellers Michel de Montaigne nachgezeichnet. Du gewinnst aber auch feinfühlige Einblicke in die Gedanken, die Montaigne zur Begründung eines heute weltberühmten literarischen Genres brachten, des Essays. Dazu kommen sensible Reflexionen über das Leben, die bis heute viele Menschen inspirieren.
Wer Wie soll ich leben? lesen sollte
- Studierende der Stoiker, Epikureer oder Skeptiker
- Menschen, die gern Biografien von Schriftstellern und Denkern lesen
- Alle, die die Wurzeln des Essay-Genres erforschen möchten
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Guillem B.
Lebensverändernd. Die Idee, die Kernaussagen eines Buches in so kurzer Zeit erfassen zu können, eröffnet wirklich zahlreiche Möglichkeiten, um sich in jedem Lebensbereich schneller weiterzuentwickeln.
Ekaterina S.
Als ich sah, dass Blinkist für das Buch „Rich Dad, Poor Dad“ ein Blink im Infografik-Stil erstellt hatte, war das eine gute Erinnerung an die Konzepte, die ich liebte.
Ines S.
Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.[break]Genau dafür ist Blinkist total genial! Es wird auf das Wesentliche reduziert, die Blinks sind gut verständlich, gut zusammengefasst und auch hörbar! Das ist super. 80 Euro für ein ganzes Jahr klingt viel, aber dafür unbegrenzt Zugriff auf 3000 Bücher. Und dieses Wissen und die Zeitersparnis ist unbezahlbar.
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