
Besser als eine Zusammenfassung
Zusammenfassung von Wer bin ich, wenn ich online bin …
Nicholas Carr
...und was macht mein Gehirn solange? - Wie das Internet unser Denken verändert
- 4.5 (82 Bewertungen)
- 19 Min.
- 9 Kernaussagen
- Zum Lesen & Anhören
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Wer bin ich, wenn ich online bin … ist ein Buch von Nicholas Carr, das die Auswirkungen der Internetnutzung auf unsere Persönlichkeit und Denkweise untersucht. Es regt dazu an, bewusster mit der digitalen Welt umzugehen und reflektierte Entscheidungen zu treffen.
Themen
Inhaltsübersicht
Wer bin ich, wenn ich online bin …
in 9 Kernaussagen verstehen
Audio & Text in der Blinkist App
Kernaussagen in Wer bin ich, wenn ich online bin …
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Kernaussage 1 von 9
Unser Gehirn ist extrem anpassungsfähig.
Als Erwachsener noch ein Instrument lernen? Ziemlich schwierig, vielleicht sogar unmöglich. „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ – in diesem Punkt waren sich Volksmund und Wissenschaft lange Zeit einig.
Bis in die Siebzigerjahre herrschte die Annahme vor, dass unser Gehirn ähnlich wie eine Uhr funktioniert: In der Kindheit wird sie gebaut, die einzelnen Teile werden durch Zahnräder miteinander verbunden, bis sie schließlich perfekt läuft. Anpassungen sind im Nachhinein nicht mehr möglich. Die einzige Veränderung, die unser inneres Uhrwerk im Alter durchmacht, ist die, dass es Rost ansetzt und immer schwerfälliger wird.
Mittlerweile ist bekannt, dass es sich mit unserem Gehirn ganz anders verhält. Michael Merzenich war der Erste, der herausfand, dass das Gehirn auch im Alter noch lernfähig und wandelbar ist. 1968 amputierte er einem Affen einen Finger und stellte fest, dass das Gehirn des Affen zunächst mit Verwirrung reagierte: Sobald er das unterste Glied des amputierten Fingers berührte, wurden die Gehirnregionen aktiviert, die den Tastsinn in den nicht mehr vorhandenen Fingern kontrollierten. Doch schon wenige Wochen nach der Amputation hatte das Gehirn des Affen gelernt, die Berührung richtig zu lokalisieren.
Damit hatte Merzenich das Phänomen der sogenannten Neuroplastizität erstmals belegen können: Das Gehirn hat die Fähigkeit, sich an veränderte Umstände anzupassen. Die Neuroplastizität beschränkt sich nicht auf unsere Sinneswahrnehmungen, sondern gilt für alle neuronalen Aktivitäten: Sobald wir etwas Ungewohntes tun oder wahrnehmen, bilden sich neue Verbindungen zwischen den einzelnen Neuronen. Wenn eine Fähigkeit vertieft wird, werden diese Verbindungen verstärkt. Wenn wir etwas vergessen oder verlernen, bildet sich die entsprechende Verbindung zurück.
Unser Gehirn ist also stets im Wandel begriffen. Wie ein Schweizer Taschenmesser hat es für jede Situation das richtige Werkzeug parat – und wenn es einmal kein passendes Werkzeug findet, bildet es einfach ein neues aus. Im Erwachsenenalter ein Instrument zu lernen, ist also nicht nur möglich, sondern führt sogar dazu, dass sich unser Gehirn weiterentwickelt.
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Worum geht es in Wer bin ich, wenn ich online bin …?
Die Blinks zu Wer bin ich, wenn ich online bin (2010) gehen der Frage nach, wie das Internet unser Denken verändert. Sie zeigen auf, wie dieses neue Medium unsere Konzentrationsfähigkeit und unser Verständnis für komplexe Zusammenhänge einschränkt. Ohne die Fähigkeit, tiefer in ein Thema einzutauchen und sich Informationen zu merken, droht unsere Kultur zu verflachen.
Wer Wer bin ich, wenn ich online bin … lesen sollte
- Alle, die sich dafür interessieren, welche Auswirkungen das Internet auf unser Denken hat
- Alle, denen es an Konzentrationsfähigkeit mangelt
- Alle, die wissen möchten, wie sich unsere Kultur in Zeiten des Internets verändert
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Guillem B.
Lebensverändernd. Die Idee, die Kernaussagen eines Buches in so kurzer Zeit erfassen zu können, eröffnet wirklich zahlreiche Möglichkeiten, um sich in jedem Lebensbereich schneller weiterzuentwickeln.
Ines S.
Ich bin begeistert. Ich liebe Bücher aber durch zwei kleine Kinder komme ich einfach nicht zum Lesen. Und ja, viele Bücher haben viel bla bla und die Quintessenz ist eigentlich ein Bruchteil.[break]Genau dafür ist Blinkist total genial! Es wird auf das Wesentliche reduziert, die Blinks sind gut verständlich, gut zusammengefasst und auch hörbar! Das ist super. 80 Euro für ein ganzes Jahr klingt viel, aber dafür unbegrenzt Zugriff auf 3000 Bücher. Und dieses Wissen und die Zeitersparnis ist unbezahlbar.
Julia P.
Ich bin absolut begeistert, dass Blinkist jetzt Infografiken anbietet! Ich kann nicht genug davon bekommen – sie sind eine so unterhaltsame und effektive Möglichkeit, um wichtige Punkte zu erfassen und zu merken.
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