
Besser als eine Zusammenfassung
Zusammenfassung von Furcht
Bob Woodward
Trump im Weißen Haus
- 4.7 (34 Bewertungen)
- 37 Min.
- 12 Kernaussagen
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Furcht ist ein packendes Buch von Bob Woodward, das einen detaillierten Einblick in die Präsidentschaft von Donald Trump gibt. Es basiert auf umfangreichen Recherchen und enthüllt erschreckende Momente und Entscheidungen, die das Vertrauen in dieses Amt erschüttern.
Themen
Furcht
in 12 Kernaussagen verstehen
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Kernaussagen in Furcht
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Kernaussage 1 von 12
Kurz vor der Wahl 2016 glaubte selbst Trumps Team nicht mehr an einen Wahlsieg.
2010 arbeitete der Publizist Steve Bannon an Filmmaterial, um die rechtspopulistische Tea-Party-Bewegung in den USA bei ihrem überraschenden Aufstieg zu unterstützen. Noch im selben Jahr lud ihn der konservative Politikberater David Bossie zu einem Treffen mit Donald Trump ein, der damals erstmals öffentlich eine republikanische Präsidentschaftskandidatur erwog.
Bannon hielt das Treffen für sinnlos und lehnte ab, fand Trumps Gebärden aber amüsant: Trump wunderte sich damals z.B. ungeniert über den Einwand, seine lange Liste an Spenden für die Demokraten könnte seine Chancen als Kandidat für die Republikaner schmälern. Umso überraschter war Bannon – wie so viele andere Menschen auch – als Trump 2016 tatsächlich zum Kandidaten nominiert wurde.
Bannon leitete die rechtspopulistisch orientierte Nachrichten- und Meinungswebsite Breitbart News und verfolgte den Verlauf der Wahlkampagne genau. Am 13. August 2016 rief er die Milliardärstochter Rebekah Mercer an, die sowohl das Breitbart-Network als auch das Trump-Team mit großzügigen Summen unterstützte. Bannon äußerte seine Sorge über die gegenwärtige Krise: Die Zeitungen bezifferten Trumps Rückstand gegenüber Hillary Clinton an jenem Morgen mit 20% und die Kampagne schien völlig aus dem Ruder gelaufen zu sein.
Mercer war völlig seiner Meinung. Der damalige Wahlkampfmanager Paul Manafort sei „ein Desaster“, und Bannon solle sich unbedingt selbst mit Trump treffen, um das sinkende Schiff zu retten. Mercer wusste, dass Trump die Breitbart-Artikel las und Bannon respektierte. Sie wusste, dass Bannon jemand war, dem Trump zuhören würde.
Kurz darauf, nur knappe 85 Tage vor der Wahl, gab Bannon seinen Einstand als Chefstratege. Er gab der Kampagne die so schmerzlich vermisste Kontur und legte eine realistische, einfach ausführbare Agenda vor, die sich auf genau drei Dinge einschoss: Immigration, Arbeitsplätze und die amerikanische Kriegsbeteiligung im Ausland.
Bannon glaubte, dass Trump sich in genau diesen drei Punkten am stärksten von Clinton absetzen konnte. Er würde Clinton als lasche Immigrationspolitikerin darstellen, als Globalisierungsbefürworterin, die Jobs ans Ausland verlor, und als Vertreterin eines verkrusteten Establishments, das unnötig amerikanische Leben in Auslandskriegen riskierte. Solange Trump nur hart genug in diese drei Kerben schlüge, würde er eine Chance haben.
Bannons Plan ging auf. Am Ende war aber sogar Trump überrascht, als die ersten Ergebnisse kamen. Er hatte weder ein Übergangsteam nominiert noch einen Plan für die Besetzung der 4.000 Beamtenstellen erstellt. Bannon sagte damals zutreffend: Clinton hat sich ihr Leben lang auf die Präsidentschaft vorbereitet. Trump nicht eine Sekunde.
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Worum geht es in Furcht?
In Furcht (2018) wirft der renommierte Journalist Bob Woodward einen Blick hinter die Kulissen von Donald Trumps Weißem Haus in den ersten zwei Regierungsjahren. Diese Blinks rekonstruieren das erschreckende Bild einer unfähigen Regierung. Sie zeigen, wie verunsicherte Mitarbeiter mit- und gegeneinander konspirieren, um die Anweisungen eines impulsiven und sturen Präsidenten zu unterwandern und so zumindest die schlimmsten Katastrophen zu vereiteln.
Wer Furcht lesen sollte
- Politikbegeisterte und Freunde des investigativen Journalismus
- Jeder, der sich Sorgen um die Demokratie macht
- Alle, die wissen wollen, was wirklich in Trumps Weißem Haus los ist
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Guillem B.
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Nils S.
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Ekaterina S.
Als ich sah, dass Blinkist für das Buch „Rich Dad, Poor Dad“ ein Blink im Infografik-Stil erstellt hatte, war das eine gute Erinnerung an die Konzepte, die ich liebte.
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